KIT-Programm: Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Die Bundesregierung hat innerhalb des Sondervermögens „Energie und Klimafonds“ einen Energieeffizienzfonds beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Ziel aufgelegt, die Industrie beim Einsatz energieeffizienter und klimaschonender Produktionsprozesse zu unterstützen.

 

Das BMWi möchte mit dem Förderprogramm die Unternehmen bei Ihrer Entscheidung für Investitionen in energieeffiziente und damit umweltverträgliche Produktionsprozesse unterstützen. Daher erstattet das Programm anteilig die Mehrausgaben im Vergleich zu einer weniger umweltverträglichen Anlage.

1. Was ist das Ziel des Programms?

Das Ziel des Programms ist die Förderung energieeffizienter und klimaschonender Technologien, u.a. auch Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie aus Produktionsprozessen oder Anlagen.

2. Um welche Art der Förderung handelt es sich?

Bei diesem Programm kann man einen Förderzuschuss erhalten.

3. An wen richtet sich das Programm?

Das Programm richtet sich an Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, mit Ausnahme der Energieversorgung sowie Contractoren.

4. Was wird gefördert?

Gefördert werden Ersatz- und Neuinvestitionen sowohl für Einzelmaßnahmen als auch systemische Lösungen.

Hierzu zählen auch Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie aus Produktionsprozessen oder Anlagen (z.B. Abwärme) innerhalb des Unternehmens.

5. Wie hoch muss die Investition mindestens sein?

Die Investitionsmehrkosten müssen mindestens 50.000 Euro betragen.

6. Wie hoch ist die maximale Förderung?

Unternehmen können einen Förderzuschuss in Höhe von bis zu 20 % für die förderfähigen Investitionskosten erhalten, max. jedoch 1,5 Mio. Euro.

7. Was zählt zu den förderungsfähigen Kosten?

Zu den förderfähigen Kosten zählen auch Nebenkosten für Planung und Installation.

8. Wie lange darf die Maßnahmenumsetzung dauern?

Die Umsetzung der Maßnahme darf max. 24  Monate dauern. „Von der ersten Bestellung bis hin zum Abschluss des letzten Gewerks.“

9. Welche Einsparungen (Energie/ CO2) müssen mindestens erzielt werden?

Es sind Endenergieeinsparungen von min. 5 % sowie min. 100 kg CO2-Einsparungen im Jahr zu 100 Euro Investitionsmehrkosten vorzuweisen.

10. Ist ein Energieeinspar- bzw. Abwärmekonzept erforderlich?

Die mit der Maßnahme erzielte Energie- und CO2-Einsparung sowie gesteigerte Energieeffizienz muss von einem qualifizierten Energieberater bestätigt werden.

 (Energieberater muss in KfW-Beraterbörse für das Programm „Energieberatung im Mittelstand“ zugelassen sein).

Ausnahme: Unternehmen, die über eine Energiemanagementsystem zertifiziert nach ISO 50001 verfügen, können das Konzept unternehmensintern erstellen.

11. Welche Besonderheiten gibt es?

Die gestellten Förderanträge werden viermal jährlich auf ihre Förderfähigkeit hin beurteilt. Stichtage sind:  31. März, 30. Juni, 30. September, und 31. Dezember.

Hinweis

Alle Informationen zum hier dargestellten Förderprogramm wurden redaktionell aufbereitet und stellen keine rechtsverbindliche Information oder gar Beratung dar. Da Förderprogramme regelmäßig modifiziert werden, kann es zu inhaltlichen Änderungen kommen, die der dena erst mit zeitlicher Verzögerung bekannt werden. Deshalb empfiehlt die dena, sich in jedem Fall auch bei der  zuständigen Institution über das Förderprogramm zu informieren: hier Projektträger Karlsruhe (PTKA) Karlsruher Institut für Technologie KIT

Weitere Informationen

Häufige Fragen

Wo finde ich weitere Informationen?

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von m Karlsruher Institut für Technologie.

Wann muss ich den Förderantrag stellen?

Vor Beginn des Vorhabens: Sie dürfen mit dem Vorhaben Bitte beachten Sie: Mit dem grundsätzlich erst nach Erteilung des Zuwendungsbescheides beginnen.

Wie und wo reiche ich den Förderantrag ein?

Für die Antragstellung zur Fördermaßnahme Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse verwenden Sie das elektronische Antragssystem easy-Online  auf der Internetseite vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Dort finden Sie auch detaillierte Informationen zu allen erforderlichen Unterlagen für die Antragsstellung.

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